
Ich lese viel. Und die Bücher, die es hierher schaffen, stehen nicht im Regal, sie liegen in der Küche. Mit Eselsohren, Notizzetteln und dem einen oder anderen Fleck auf der Lieblingsseite.
Manche zeigen mir neue Zutaten, andere bringen mich zum Verweilen, wieder andere haben ein einziges Rezept, das ich seither ständig koche. Ein paar begleiten mich schon so lange, dass ich mir mein Kochen ohne sie nicht mehr vorstellen kann.
Hier sammle ich die, die mir wirklich etwas bedeuten. Keine Vollständigkeit, keine Pflichtlektüre. Nur Bücher, die ich selbst nutze und guten Gewissens weitergebe. Ich habe sie lose sortiert, stöber dich einfach durch.
Ein Hinweis noch: Die Buchlinks hier sind Affiliate-Links. Kaufst du ein Buch darüber, bekomme ich eine kleine Provision, für dich bleibt der Preis gleich. Ich verlinke nur Bücher, die ich selbst nutze und mag.
Aus meiner Küche
Wenn ich ehrlich bin, liegen die meisten dieser Bücher gar nicht im Regal, sondern irgendwo zwischen Herd und Küchentisch. Ich koche viel daraus, blättere abends drin, hole mir Ideen für die nächste Saison. Ein paar begleiten mich schon Jahre, andere sind frisch dazugekommen. Was sie eint: Sie machen einfach Lust, in die Küche zu gehen.
Vom Kochen & Leben auf dem Land (Julius Roberts)
Dieses Buch liest sich wie ein Roman. Julius Roberts nimmt dich mit auf seine Farm in Dorset, durch alle vier Jahreszeiten, mit Rezepten, die nach echtem Leben schmecken. Warum ich es an grauen Tagen immer wieder aus dem Regal ziehe, erzähle ich im Beitrag.
Cook Beautiful (Athena Calderone)
Nach Julius Roberts das Buch, das bei uns am häufigsten aufgeschlagen wird. Athena Calderone kocht schön, ohne kompliziert zu sein, genau mein Ding für entspannte Abende mit Gästen. Ein Buch, das Lust macht, sich Zeit zu nehmen.
HONIG (Amy Newsome)
Mehr als ein Kochbuch, eine kleine Liebeserklärung an die Biene. 80 Rezepte, Monat für Monat durchs Bienenjahr, ausgezeichnet mit dem Deutschen Kochbuchpreis. Was ich am liebsten daraus mache, steht im Beitrag.
Greens that taste like friendship (Seppe Nobels)
Eines meiner älteren Lieblingsbücher, das ich immer noch liebe. Gemüse in der Hauptrolle, Fleisch und Fisch höchstens als Beilage. Meine gegrillten Kräutersaitlinge mit Bärlauchöl sind hieraus entstanden.
Die spanische Landküche (José Pizarro)
Ein Buch, das nach Sonne, langen Tafeln und dem ländlichen Spanien schmeckt. Ich blättere gerade viel darin, eine ausführliche Vorstellung folgt bald.
Cannelle et Vanille (Aran Goyoaga)
Aran Goyoaga hat jahrelang als Pâtissière gearbeitet, und das schmeckt man in jedem Rezept. Aus diesem glutenfreien Buch stammt die Idee für meinen einfachen Aprikosenkuchen. (englischsprachig)
The Art of Gluten-Free Bread (Aran Goyoaga)
Von derselben Autorin, und mein nächstes Projekt: glutenfreier Sauerteig. Ich bin gerade mittendrin, bald erzähle ich mehr davon. (englischsprachig)
Wohlfühlen im Alltag
Essen ist für mich nur ein Teil. Bewegung, Schlaf und kleine Rituale gehören genauso dazu, damit sich mein Alltag stimmig anfühlt. Diese Bücher begleiten mich dabei, mal in der Küche, mal auf der Yogamatte, mal einfach beim Blättern auf dem Sofa.
Richtig gut kochen bei Diabetes
Genuss statt Verzicht war für mich von Anfang an der einzige Weg, der sich stimmig anfühlt. Dieses Buch steckt voller Ideen für blutzuckerfreundliches Essen, das trotzdem richtig gut schmeckt. Meine Low Carb Körnerbrötchen sind daraus entstanden.
The Blender Girl (Tess Masters)
Eines meiner ältesten Lieblingsbücher und immer noch ständig in Gebrauch. Supereinfache, gesunde Rezepte, alle glutenfrei und vegan. Meine Wassermelonen-Gazpacho geht auf dieses Buch zurück. (englischsprachig)
Ayurveda Love. Finde deine Balance
Ein wunderschönes kleines Buch, in dem ich einfach gerne blättere. Ayurveda, heruntergebrochen auf den Alltag, ohne erhobenen Zeigefinger. Für alle, die sanft ins Thema hineinschnuppern wollen. Noch mehr davon findest du in meinen Buchtipps zu Ayurveda, Kundalini Yoga und Self-Care.
Wie sich das Leben lieben lässt (mit TCM zu einer gesunden Balance)
Über 200 Rezepte und viel Wissen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, ein Buch zum immer wieder Aufschlagen. Ich mag, wie es Ernährung und Lebensgefühl zusammendenkt, statt beides zu trennen.
Prana. Das Ayurveda-Kochbuch
108 Rezepte für mehr Lebensenergie, ausgewogen und alltagstauglich. Mein easy Einstieg in die ayurvedische Küche, eine ausführliche Vorstellung folgt bald.
Die Liste wächst mit mir. Schau also gern ab und zu wieder vorbei.
